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COVID-19

Informationen zur Corona-Erwerbsersatzentschädigung  des COVID-19-Gesetzes

***Hinweis***

Aufgrund der hohen Anzahl Corona-Erwerbsersatzanmeldungen und Anfragen sind wir bis auf Weiteres täglich von 09.00 bis 12.00 Uhr unter 061 685 22 21 telefonisch erreichbar oder über info@ak-bs.ch.

 

Das ab 17. September 2020 in Kraft getretene COVID-19-Gesetz löst die bisherigen bis 16. September 2020 gültigen bundesrätlichen Verordnungen ab.

Das neue Gesetz für Leistungen ab 17. September 2020 bildet die Grundlage für die Weiterführung von Corona-Erwerbsersatzentschädigungen (CE). Im Gesetz werden neue Anspruchsvoraussetzungen und die Bezügergruppen für die CE erwähnt. Gestützt auf das neue COVID-19-Gesetz, hat der Bundesrat eine entsprechende Verordnung erlassen, welche alle Details für die Bevölkerung und die Ausgleichskassen regelt.

Unter "Formulare" finden Sie nun alle Online-Anmeldungen für:

  • Arbeitnehmende in arbeitgeberähnlicher Stellung und für im Betrieb der Selbständigerwerbenden mitarbeitenden Ehegatten verwenden bitte das Online-Formular "Arbeitgebende". 
  • Selbständigerwerbende verwenden bitte das Formular "Selbständige".
  • Arbeitnehmende in einem Anstellungsverhältnis verwenden bitte das Formular "Arbeitnehmende" (Quarantänefälle und Wegfall Fremdbetreuung Kinder.

Bitte verwenden Sie für die Anmeldung ausschliesslich unsere Online-Formulare. Sie helfen damit, den Arbeitsaufwand für sich selbst und die Ausgleichskasse klein zu halten und somit zu einer effizienten Bearbeitung und Auszahlung beizutragen. 

Folgende Ausfälle können angemeldet werden:

  • Quarantänefälle 
  • Erwerbsausfall bei Wegfall der Kinderbetreuung (Klassen- und Schulschliessungen, Kita-Schliessungen u.ä.)
  • Erwerbsausfälle für Selbständigerwerbende, deren Veranstaltungen nicht von einer kantonalen Behörde genehmigt wurde oder aber wegen Massnahmen auf Bundesebene nicht stattfinden kann
  • Betriebe von Selbständigerwerbenden, die aufgrund kantonaler Massnahmen oder von solchen auf Bundesebene geschlossen wurden.
  • Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung, die ihren Betrieb aufgrund kantonaler Massnahmen oder von solchen auf Bundesebene schliessen müssen und dadurch einen Erwerbsausfall erleiden
  • Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung, deren Veranstaltung infolge eines geltenden Veranstaltungsverbots nicht stattfinden kann, sofern ein Erwerbsausfall vorliegt. 
  • Arbeitnehmende die zu den besonders gefährdete Personen gehören, haben vom 18. Januar 2021 bis voraussichtlich 31. Mai 2021 Anspruch auf eine Erwerbsausfallentschädigung, sofern keine Ersatzarbeit oder Homeoffice vom Betrieb möglich ist. Konsultieren Sie dazu Ziffer 20 des Merkblattes 6.13 
  • Selbständigerwerbende sowie deren mitarbeitende Ehegatten resp. eingetragene Partner haben Anspruch auf die Entschädigung, wenn sie ihren Betrieb aufgrund kantonaler oder bundesrechtlicher Bestimmungen schliessen mussten und dadurch einen Erwerbsausfall erleiden; sie die geplante(n) Veranstaltung(en) aufgrund des Verbots von Bund oder Kanton nicht durchführen können oder diese nicht bewilligt wurde(n); sie ihre Erwerbstätigkeit aufgrund von Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus massgeblich einschränken mussten. Eine massgebliche Einschränkung der Erwerbstätigkeit liegt vor, wenn der Umsatz im Antragsmonat im Vergleich zum durchschnittlichen Monatsumsatz der Jahre 2015-2019 um mindestens 30 Prozent tiefer ist und das AHV-pflichtige Erwerbseinkommen im Jahr 2019 mindestens 10 000 Franken betrug.

Sollten Sie Fragen haben, sind wir aufgrund der hohen Anzahl Corona-Erwerbsersatzanmeldungen und Anfragen bis auf Weiteres täglich von 09.00 bis 12.00 Uhr unter 061 685 22 21 telefonisch erreichbar oder über info@ak-bs.ch.