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COVID-19

Die Verordnung des Bundesrates zur Corona-Entschädigung war bis zum 16. September 2020 befristet. Der Bundesrat hat sie aktuell verlängert, damit in bestimmten Fällen eine Entschädigung möglich bleibt.  
 
Entschädigung ist weiterhin oder neu möglich bei:

 

  • Quarantäne: Entschädigung für Selbständigerwerbende oder Angestellte (bei Lohnfortzahlung auch deren Arbeitgebende), die ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen mussten, weil sie sich in eine ärztlich oder behördlich angeordnete Quarantäne begeben mussten. 
  • Ausfall der Fremdbetreuung für Kinder: Entschädigung für Eltern (Selbständigerwerbende oder Angestellte beziehungsweise deren Arbeitgebende), die ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen mussten, weil die Betreuung ihrer Kinder nicht mehr gewährleistet war. Voraussetzung ist eine behördlich angeordnete vorübergehende Schliessung (Schule, Kindergarten oder Sondereinrichtung) oder eine ärztlich oder behördlich angeordnete Quarantäne der für die Betreuung vorgesehenen Person (z. B. Grosseltern) oder eine ärztlich oder behördlich angeordnete Quarantäne der Eltern oder des Kindes. 
  • Betriebsschliessungen: Entschädigung für Selbständigerwerbende, die ihren Betrieb auf Anordnung der Behörden schliessen mussten.
  • Erhebliche Einschränkung der Erwerbstätigkeit: Entschädigung für Selbständigerwerbende, die ihre Erwerbstätigkeit aufgrund der Massnahmen des Bundes oder Kantons soweit einschränken mussten, dass ihr Umsatz im Vergleich zum Jahr 2019 um mindestens 50 Prozent zurückging.
  • Veranstaltungsverbot: Entschädigung für Selbständigerwerbende, die eine Leistung für eine vorgesehene, aber abgesagte Veranstaltung, aufgrund eines Veranstaltungsverbots erbracht oder weil die Veranstaltung vom Kanton nicht bewilligt wurde.

 

Nicht mehr in der Verordnung enthalten: 

  • Härtefall-Regelung: Entschädigung für Selbständigerwerbende wegen Erwerbseinbusse (ersetzt durch neue Entschädigung bei erheblicher Einschränkung der Erwerbstätigkeit, siehe oben).
  • Entschädigung für Angestellte in arbeitgeberähnlicher Funktion im Eventbereich und ihre Ehepartnerinnen und Ehepartner beziehungsweise eingetragenen Partnerinnen und Partner 
 
Beachten Sie auch das neue Merkblatt über die Leistungen der Corona Erwerbsersatzentschädigung ab 17. September 2020. 
 
 
Die Anspruchsvoraussetzungen für Corona-Erwerbsersatzentschädigung haben sich ab dem 17. September 2020 geändert. Für einen neuen Bezug muss zwingend ein neuer Antrag eingereicht werden.  Diese Anmeldung wird unseren Kundinnen und Kunden bis spätestens Ende September auf unserer Website als Online-Version zur Verfügung stehen. 
 
Da die Auszahlung der Leistungen immer nachschüssig erfolgen, empfehlen wir Ihnen die Veröffentlichung der Online-Anmeldung abzuwarten. Ältere Formulare können nicht mehr eingereicht werden. 
 

Sollten Sie Fragen haben, stehen wir Ihnen unter der Nummer 061/ 685 22 22 oder über info@ak-bs.ch zur Verfügung.