Ausgleichskasse Basel-Stadt - RSS http://www.ak-bs.ch Ausgleichskasse Basel-Stadt - RSS (2.0) New Feeds Ausgleichskasse Basel-Stadt Neue Mailadresse für Anfragen im Bereich Internationales http://www.ak-bs.ch/public/page.php?langId=1&folder=311&mainId=2207
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Wir freuen uns auf Ihre Anfragen!]]>
2019-03-21 16:09:17
Erhöhung der Familienzulagen http://www.ak-bs.ch/public/page.php?langId=1&folder=311&mainId=2202 Das Basler Stimmvolk hat am 10.2.2019 die Steuervorlage 17 angenommen. Zwei Bestandteile dieser Vorlage betreffen den Bereich Familienzulagen:

  • Erhöhung der Kinder- und Ausbildungszulagen um 75 Franken pro Monat
  • Einführung eines Lastenausgleichs

 Die Erhöhung der Zulagen ab 1.1.2020 erfolgt automatisch und muss nicht explizit angemeldet werden. 

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2019-02-11 10:41:32
Zinsabzug auf dem investierten Eigenkapital - Art. 18 Abs. 2 AHVV http://www.ak-bs.ch/public/page.php?langId=1&folder=311&mainId=2195 Der vom Einkommen abzuziehende Zins des im Betrieb investierten Eigenkapitals von Selbständigerwerbenden beträgt für das Jahr 2018 unverändert 0,5 %. 

Der Zins entspricht nach Art. 18 Abs. 2 AHVV „der jährlichen Durchschnittsrendite der Anleihen in Schweizer Franken der nicht öffentlichen inländischen Schuldner gemäss Statistik der Schweizerischen Nationalbank". Berücksichtigt werden die ausgewiesenen Renditen von CHF-Anleihen verschiedener Schuldnerkategorien der drei Rubriken „Pfandbriefinstitute", „Geschäftsbanken" sowie „Industrie und Handel" mit einer Laufzeit von 8 Jahren. Die Daten werden im Datenportal der SNB unter data.snb.ch/de publiziert. Der Durchschnitt beläuft sich für das vergangene Jahr auf 0,48 %. Nach der Rundungsregel von Art. 18 Abs. 2 AHVV wird der massgebende Zinssatz auf das nächste halbe Prozent auf- oder abgerundet, womit für das Jahr 2018 ein Zinssatz von 0,5 % resultiert.

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2019-01-22 09:01:41
Inkrafttreten eines Sozialversicherungsabkommens mit Serbien und mit Montenegro am 1. Januar 2019 http://www.ak-bs.ch/public/page.php?langId=1&folder=311&mainId=2193 Die Sozialversicherungsabkommen mit Serbien und Montenegro sind am 1.1.2019 in Kraft getreten. Sie koordinieren die soziale Sicherheit zwischen der Schweiz und den beiden Vertragsstaaten.

Die Abkommen lösen das bisher zum einen mit Serbien, zum anderen mit Montenegro angewendete Abkommen mit dem ehemaligen Jugoslawien ab. Inhaltlich entsprechen sie den anderen von der Schweiz abgeschlossenen Sozialversicherungsabkommen. Sie richten sich nach den internationalen Standards zur Koordination der Systeme der sozialen Sicherheit.

Die Abkommen gewährleisten insbesondere die Gleichbehandlung der Versicherten in den Bereichen der Alters-, Hinterlassenen- und Invaliditätsvorsorge und regeln die Auszahlung von Renten an Angehörige der Vertragsstaaten ins Ausland. Sie enthalten, wie alle Sozialversicherungsabkommen, welche die Schweiz in den letzten Jahren abgeschlossen hat, eine Klausel zur gegenseitigen Unterstützung bei der Bekämpfung von Versicherungsmissbrauch.

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2019-01-11 12:04:41
Änderungen Beiträge und Leistungen per 1. Januar 2019 http://www.ak-bs.ch/public/page.php?langId=1&folder=311&mainId=2185 Beiträge und Leistungen und weitere Informationen im Merkblatt 1.2019]]> 2018-12-20 15:59:52 AHV/IV-Minimalrente steigt um 10 Franken, weitere Anpassungen in der 1., 2. und 3. Säule http://www.ak-bs.ch/public/page.php?langId=1&folder=311&mainId=2167 Bern, 21.09.2018 - Die AHV/IV-Renten werden per 1. Januar 2019 der aktuellen Preis- und Lohnentwicklung angepasst. Dies hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 21. September 2018 beschlossen. Die Minimalrente der AHV/IV beträgt neu 1185 Franken pro Monat. Gleichzeitig werden Anpassungen im Beitragsbereich, bei den Ergänzungsleistungen und in der obligatorischen beruflichen Vorsorge vorgenommen.

Die minimale AHV/IV-Rente steigt von 1'175 auf 1'185 Franken pro Monat, die Maximalrente von 2'350 auf 2'370 Franken (Beträge bei voller Beitragsdauer). Bei den Ergänzungsleistungen wird der Betrag für die Deckung des allgemeinen Lebensbedarfs von 19'290 auf 19'450 Franken pro Jahr für Alleinstehende, von 28'935 auf 29'175 Franken für Ehepaare und von 10'080 auf 10'170 Franken für Waisen erhöht. Auch die Entschädigungen für Hilflose werden angepasst.

Die Mindestbeiträge der Selbständigerwerbenden und der Nichterwerbstätigen für AHV, IV und EO werden von 478 auf 482 Franken pro Jahr erhöht, der Mindestbeitrag für die freiwillige AHV/IV von 914 auf 922 Franken.

Letztmals wurden 2015 die Renten angepasst. In den folgenden Jahren entwickelten sich Löhne und Preise nur schwach, sodass die Renten nicht angepasst werden mussten. Der Bundesrat prüft in der Regel alle zwei Jahre, ob eine Anpassung der AHV/IV-Renten angezeigt ist. Der Entscheid stützt sich auf die Empfehlung der Eidgenössischen AHV/IV-Kommission ab und basiert auf dem arithmetischen Mittel aus dem Preis- und dem Lohnindex (Mischindex).

Kosten der höheren Renten

Die Erhöhung der Renten führt zu Mehrkosten von rund 430 Millionen Franken. Davon entfallen 380 Millionen Franken auf die AHV, wovon 74 Millionen Franken zulasten des Bundes gehen (19,55 % der Ausgaben). Die IV trägt Mehrausgaben von 50 Millionen Franken; der Bund wird dadurch nicht zusätzlich belastet, da der Bundesbeitrag an die IV nicht als Anteil an den IV-Ausgaben berechnet wird. Die Anpassung der Ergänzungsleistungen zu AHV und IV verursacht zusätzliche Kosten von 1,3 Millionen Franken zu Lasten des Bundes und 0,8 Millionen Franken für die Kantone.

Anpassung der Grenzbeträge in der beruflichen Vorsorge

In der obligatorischen beruflichen Vorsorge wird der Koordinationsabzug von 24'675 auf 24'885 Franken erhöht, die Eintrittsschwelle steigt von 21'150 auf 21'330 Franken. Der maximal erlaubte Steuerabzug im Rahmen der gebundenen Selbstvorsorge (Säule 3a) beträgt neu 6'826 Franken (heute 6'768) für Personen, die bereits eine 2. Säule haben, respektive 34'128 Franken (heute 33'840) für Personen ohne 2. Säule. Auch diese Anpassungen treten auf den 1. Januar 2019 in Kraft.

Beträge gültig ab dem 1. Januar 2019

Verordnungstexte und Eräuterungen


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2018-12-07 07:15:43
Wir sind auf Social Media http://www.ak-bs.ch/public/page.php?langId=1&folder=311&mainId=2150 Wir sind für Sie nun auch in den sozialen Medien aktiv, um Sie über wichtige Neuigkeiten aus dem Bereich der Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV), hilfreiche Services und aktuelle Entwicklungen bei uns in der Ausgleichskasse Basel-Stadt zu informieren.  

Besuchen Sie uns ab sofort auf Facebook, LinkedIn oder XING, um mit uns über diese sozialen Netzwerke in Verbindung zu bleiben. Abonnieren Sie dort die Kanäle Ihrer Wahl, teilen Sie interessante Inhalte mit Ihren Freunden und/oder schenken Sie uns ganz einfach ein „Gefällt mir", wenn wir Ihre Erwartungen an uns erfüllen konnten.

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2018-08-15 11:10:15
Merkblatt 2.12 - Versicherungsunterstellung http://www.ak-bs.ch/public/page.php?langId=1&folder=311&mainId=2130 Das neue Merkblatt 2.12 informiert Sie als Arbeitgeberin oder Arbeitgeber über die Versicherungsunterstellung Ihrer Mitarbeitenden im internationalen Kontext.]]> 2018-07-30 12:12:27 Wirksamere Massnahmen gegen Schwarzarbeit treten in Kraft - Auswirkungen auf das vereinfachte Abrechnungsverfahren http://www.ak-bs.ch/public/page.php?langId=1&folder=311&mainId=2099 Mehr lesen
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2017-10-12 09:20:28
Sozialversicherungsabkommen Schweiz - China http://www.ak-bs.ch/public/page.php?langId=1&folder=311&mainId=2073
Ausführliche Informationen finden Sie in unserer Rubrik "Internationales".
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2017-06-27 13:46:40
Inkrafttreten eines Sozialversicherungsabkommens zwischen der Schweiz und China am 19. Juni 2017 http://www.ak-bs.ch/public/page.php?langId=1&folder=311&mainId=2067
Übergangsregelung (Artikel 13 Absatz 4 des Abkommens)
  • Arbeitnehmende, die bereits vor dem Inkrafttreten als "Entsandte" für ihren chinesischen Arbeitgeber in der Schweiz im Einsatz waren, müssen der zuständigen Ausgleichskasse grundsätzlich innert 3 Monaten ab Inkrafttreten des Abkommens eine von den zuständigen chinesischen Behörden ausgestellte Entsendungsbescheinigung unterbreiten, wenn sie sich von der Versicherungspflicht in der Schweiz (AHV/IV) befreien lassen wollen (frühestens ab Inkrafttreten des Abkommens).
  • Arbeitnehmende, die bereits vor dem Inkrafttreten des Abkommens für ihren schweizerischen Arbeitgeber in China als „Entsandte" im Einsatz waren, müssen grundsätzlich innert 3 Monaten ab Inkrafttreten des Abkommens den zuständigen chinesischen Behörden eine von der zuständigen Ausgleichskasse ausgestellten Entsendungsbescheinigung unterbreiten, wenn sie sich von der Versicherungspflicht in China befreien lassen wollen. Die Ausgleichskasse stellt die Bescheinigung aus, sofern die Voraussetzungen für eine Entsendung erfüllt sind (Beginn der Entsendung frühestens ab Inkrafttreten des Abkommens).
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2018-02-12 14:34:26
Ausdehnung des Freizügigkeitsabkommens auf Kroatien ab 1. Januar 2017 http://www.ak-bs.ch/public/page.php?langId=1&folder=311&mainId=2028
Personen, die in Kroatien leben, können ab dem 1. Januar 2017 der freiwilligen Versicherung nicht mehr beitreten. Solche, die ihr zu diesem Zeitpunkt bereits angehören, können ihr höchstens bis zum 31. Dezember 2022 weiterhin angeschlossen bleiben. Personen, die am 1. Januar 2017 das 50. Altersjahr bereits vollendet haben, können die Versicherung bis zu ihrem Eintritt in das ordentliche Rentenalter weiterführen.]]>
2016-12-21 06:11:56
Erklärvideo zum Thema „Individuelles Konto“ http://www.ak-bs.ch/public/page.php?langId=1&folder=311&mainId=1994 Jede Person die in der Schweiz AHV-Beiträge bezahlt, verfügt über ein eigenes (individuelles) Konto, das sogenannte IK. In diesem Konto werden die Grundlagen für die spätere AHV-Rentenberechnung gespeichert. Ein neues Video der Informationsstelle AHV/IV zeigt ausführlich, wie die Einträge in diesem Konto zustande kommen und wie die Informationen abgerufen werden können.

Hier geht es zum Video.

Bestellen Sie hier den Auszug aus Ihrem individuellen Konto: Bestellung Kontoauszug

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2017-08-28 12:06:10
INFOKAMPAGNE SWISSDEC http://www.ak-bs.ch/public/page.php?langId=1&folder=311&mainId=1969 Swissdec ist ein nicht gewinnorientiertes Gemeinschaftsprojekt mehrerer unabhängiger Partner und das Qualitätslabel für den elektronischen Datenaustausch zwischen Unternehmen und Versicherern sowie Behörden. Eine Swissdec-zertifizierte Lohnbuchhaltung bietet eine zeitgemässe Lösung, mit welcher sie gleich in mehrfacher Hinsicht profitieren:

  • Sie reduzieren Ihren administrativen Aufwand.
  • Das Ausfüllen von verschiedenen Formularen fällt weg.
  • Sie vermindern den Prüfaufwand und vermeiden zeitaufwändige Fehlerkorrekturen.
  • Sie sparen wertvolle Arbeitszeit.

Weitere Informationen finden Sie unter www.swissdec.ch oder in den folgenden Publikationen:

Informationsbroschüre Swissdec

Factsheet

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2016-07-25 04:39:23
Abschaffung der unterjährigen Meldepflicht und des Versicherungsnachweises http://www.ak-bs.ch/public/page.php?langId=1&folder=311&mainId=1964 Der Bundesrat hebt mit Wirkung ab 1. Juni 2016 den Artikel 136 der Verordnung über die AHV auf.
Sie als Arbeitgeber/-in werden damit bei Ihrer Administration entlastet.

Die unterjährige Meldepflicht für neu eintretende Mitarbeiter/-innen entfällt. Dies bedeutet, dass Sie uns als Arbeitgeber Ihre neu eintretenden Mitarbeiter nicht mehr systematisch innert 30 Tagen nach Stellenantritt melden müssen. Es genügt, die Mitarbeitenden Ende Jahr in der Lohnmeldung aufzuführen. Dafür müssen Sie bei einem Neueintritt neben den Personalien auch die Versicherungsnummer bei sich erfassen.

Ausnahmen: Sie melden uns weiterhin innert 30 Tage nach Stellenantritt:
  • Arbeitnehmer/-innen, welche noch über keine Versicherungsnummer verfügen
  • Bezüger/-innen von Familienleistungen
  • Bezüger/-innen von EO-Leistungen und von Mutterschaftsentschädigungen
  • Arbeitnehmer/-innen bei Entsendungen

Mit dem Wegfall der unterjährigen Meldepflicht entfällt auch die Pflicht, neu eintretenden Mitarbeitenden einen Versicherungsnachweis (=Anmeldebestätigung) auszuhändigen. Der Versicherungsnachweis ist nicht zu verwechseln mit dem Versicherungsausweis (=AHV Ausweis), der wie bisher ausgestellt wird.

Wünschen Sie Ende Jahr weiterhin eine vorgedruckte Lohnmeldung mit den Angaben Ihrer Arbeitnehmer/-innen von unserer Ausgleichskasse? Wollen Sie die Lohnmeldung im PartnerWeb auf einer aktuellen Lohnliste erfassen? Dann melden Sie uns weiterhin und laufend die Ein- und Austritte.

Bei Änderung der Lohnsumme: Akontobeiträge anpassen lassen!
Wenn sich durch die Anstellung die Lohnsumme des Betriebs wesentlich ändert, sind wir zu informieren, damit wir die Akontobeiträge anpassen können. So vermeiden Sie Verzugszinsen wegen zu tiefer Akontobeiträge.

Nutzen Sie die Vorteile von PartnerWeb! Übermitteln Sie uns online die Daten Ihrer meldepflichtigen Mitarbeitenden und passen Sie die Akontobeiträge an.

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2017-09-08 09:31:27
CH-EFTA: Anwendung der Verordnungen (EG) Nr. 883/2004 und Nr. 987/2009 http://www.ak-bs.ch/public/page.php?langId=1&folder=311&mainId=1942 Neu ab 1.1.2016:

Die Verordnungen (EG) Nr. 883/2004 und Nr. 987/2009 sind seit dem 1. Januar 2016 in den Beziehungen zwischen der Schweiz und den anderen EFTA-Mitgliedstaaten (Island, Norwegen und Liechtenstein) anwendbar. Die Verordnungen finden jedoch keine Anwendung auf Sachverhalte, die gleichzeitig einen Schweiz-/ EU-/EFTA-Bezug aufweisen, da es an einem "Dachübereinkommen" fehlt.

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2018-02-12 14:31:02
Neuerungen im Koordinationsrecht Schweiz/EU ab 1.1.2015 http://www.ak-bs.ch/public/page.php?langId=1&folder=311&mainId=1852

1. Änderungen im Bereich der Unterstellung
1.1. Gewöhnliche unselbständige Tätigkeit in mehreren Staaten
Grundsätzlich sind Personen nur noch dann in ihrem Wohnstaat versichert, wenn sie dort einen „wesentlichen Teil" (in der Regel mehr als 25 %) der Erwerbstätigkeit ausüben. Diese Regel, die bisher nur auf Tätigkeiten für einen einzigen Arbeitgeber Anwendung fand, ist auf Tätigkeiten für zwei oder mehrere Arbeitgeber ausgedehnt worden. Nur wenn eine Person bei zwei oder mehreren Arbeitgebern beschäftigt ist, von denen mindestens zwei ihren Sitz oder Wohnsitz in verschiedenen Mitgliedstaaten ausserhalb des Wohnmitgliedstaates haben, ist sie auch ohne wesentliche Tätigkeit im Wohnstaat wie bisher den Rechtsvorschriften des Wohnstaates unterstellt.
Personen, die für ihren Arbeitgeber (oder mehrere Arbeitgeber mit Sitz im selben Staat) nicht oder nur zu einem unwesentlichen Teil in ihrem Wohnstaat erwerbstätig sind, sind den Rechtsvorschriften des Staates unterstellt, in dem sich der Arbeitgebersitz (der Sitz der Arbeitgeber) befindet. Liegt keine wesentliche Tätigkeit im Wohnstaat vor und hat der eine Arbeitgeber Sitz im Wohnstaat, der andere ausserhalb, so gelten neu die Rechtsvorschriften desjenigen Staates, in dem das Unternehmen oder der Arbeitgeber ausserhalb des Wohnstaates seinen Sitz hat.

Beispiele:
Schweizer mit Wohnsitz in der Schweiz arbeitet für einen Schweizer Arbeitgeber zu 30% in der Schweiz und für einen Arbeitgeber mit Sitz in Italien zu 70% in Italien → Unterstellung in der Schweiz (Wohnsitz, weil wesentliche Tätigkeit im Wohnstaat).

Schweizerin mit Wohnsitz in der Schweiz arbeitet für einen Arbeitgeber mit Sitz in Deutschland zu 20% in der Schweiz und für einen Arbeitgeber mit Sitz in Italien zu 80% in Italien → Unterstellung in der Schweiz (Wohnsitz, obwohl keine wesentliche Tätigkeit im Wohnstaat).

Schweizer mit Wohnsitz in der Schweiz arbeitet für einen Schweizer Arbeitgeber zu 10% in der Schweiz und für einen Arbeitgeber mit Sitz in Italien zu 90% in Italien → Unterstellung in Italien (Sitz Arbeitgeber ausserhalb des Wohnsitzstaates).

Schweizerin mit Wohnsitz in der Schweiz arbeitet für den einen Schweizer Arbeitgeber zu 20 % in der Schweiz und für einen anderen Schweizer Arbeitgeber zu 80% in Italien → Unterstellung in der Schweiz (Sitz der beiden Arbeitgeber).

1.2. Flugpersonal
Die Besatzungsmitglieder von Fluggesellschaften sind neu in dem Staat versichert, in welchem sich die Heimatbasis befindet. Als Heimatbasis gilt der Ort, wo das Besatzungsmitglied normalerweise eine Dienstzeit oder eine Abfolge von Dienstzeiten beginnt und beendet und wo der Luftfahrtunternehmer normalerweise nicht für die Unterbringung des betreffenden Besatzungsmitgliedes verantwortlich ist.

1.3. Unbedeutende Tätigkeiten
Für die Bestimmung der anwendbaren Rechtsvorschriften bei der Ausübung von Tätigkeiten in zwei oder mehr Mitgliedstaaten werden unbedeutende Tätigkeiten (Eigenart der Tätigkeit oder als Orientierung, weniger als 5% der Arbeitszeit resp. des Einkommens) generell nicht mehr berücksichtigt. Die Leitung eines Unternehmens mit Sitz in der Schweiz ist auf Grund der Eigenart der Tätigkeit keine unbedeutende Tätigkeit.

2. Übergangsfrist von zehn Jahren
Für die geänderten Unterstellungsregelungen gilt eine Übergangsbestimmung von zehn Jahren: Sofern die Versicherungsunterstellung vor dem 1. Januar 2015 festgelegt wurde, bleibt die betroffene Person während längstens zehn Jahren nach der bisherigen Bestimmungen unterstellt, solange der bis dahin vorherrschende Sachverhalt nicht ändert. Die betreffende Person kann aber beantragen, dass die neuen Regelungen Anwendung finden. Für die versicherte Person ist es allerdings vorteilhafter, wenn die anwendbaren Rechtsvorschriften nicht zu häufig wechseln, damit nicht zerstückelte Versicherungszeiten entstehen. Aus diesem Grunde verbleibt die versicherte Person grundsätzlich im bisherigen System, ausser sie verlangt ausdrücklich die Anwendung der neuen Bestimmungen.

Weitere Informationen finden Sie in unserer Rubrik "Internationales".

Bitte lesen Sie auch unser aktuelles Merkblatt "Informationen für Grenzgänger/innen - Stand 1. Januar 2017".
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2017-11-17 07:13:14